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Wochenmarkt adé – Willkommen „Freutag“

Manchmal ist eine Sommerpause auch gut zum Reflektieren, zum Sortieren und zum Neustarten.
Nach einigen Überlegungen sind wir zur Einsicht gekommen, dass Bonita nicht für die Wochenmärkte geeignet ist. Warum?
Erstens ist es schwer abzuschätzen, wie viele Portionen benötigt werden. Zweitens verdirbt die frische Ware schneller als TK-Ware oder Eingeschweißtes.
Dazu kommt noch der heiße Sommer und die fehlende passende Kundschaft. Viele Kunden gehen auf den Wochenmarkt, um frische Ware direkt vom Erzeuger zu kaufen, die sie dann selbst verarbeiten. Das haben wir beobachtet. Richtig so sagen wir – „DIY“ - koche selbst für dich und die Familie.
Das tun wir auch jetzt wieder jede Woche regelmäßig und nicht nur für die Familie, sondern auch für Freunde und Gäste, die uns in Weckesheim besuchen möchten.
Denn dies hat sich in den letzten Monaten heraus kristallisiert:
Die Kunden möchten gerne „einfach-mal-so“-Vorbeikommen in der GenussScheune, ein Ziel für die Radtour haben oder mit Freunden den Feierabend einläuten.
Das könnt ihr jetzt jeden Freitag ab dem 24. August!
Unser 18/22 Freitag Angebot: Es gibt keine feste Speisekarte, sondern das, was die Region saisonal bietet. Kommt vorbei - von 18 Uhr bis 22 Uhr sind die Scheunentore geöffnet – wir freuen uns auf euch ...

Wie wäre es mit Cidre, Secco und Flammkuchen?

„Bonita“ hat einen leckeren Food-Kollegen bekommen und wir können damit eure Feier super abrunden. Vieles ist uns dabei schon eingefallen: Flammkuchen (herzhaft und süß – nach Saison), Ofenkartoffeln aus der Wetterau ... mit unterschiedlichen Dips, Bratäpfel im Winter (vielleicht vorher noch eine gute hausgemachte Suppe?
Wenn der Hunger bei euch kommt:
Bonita hat Getränke und auch gerne ein Dessert dabei, „gekocht“ wird mit dem fahrbaren Holzofen.
Wie wäre das zu einer Weihnachtsfeier auf eurem Gelände?
„Tag der offenen Tür“ - Veranstaltung, runder Geburtstag oder Polterabend??
Wir kümmern uns um die komplette Organisation und Gestaltung, Speisen und Getränke – wenn gewünscht(!)

Und weiter geht's

Wie war das im letzten Blogeintrag?
Es gibt ihn: Zuwachs im Fuhrpark!!!
Ich weiß ja nicht, ob die Schönwetterphasen oder die sommerliche Leichtigkeit daran schuld sind, nur auffällig, dass irgendwelche verrückten Ideen meist im Sommer ausreifen ...
Auch diesmal – aber ich will noch nicht zu viel verraten, sonst ist der ganze Effekt kaputt.
Der Sommer ist dann wohl mal wieder mit Planung, Baumärkten, Internet surfen und organisieren gerettet 😊 und irgendwann müssen wir anbauen oder umziehen, damit die „Flotte“ unterstehen kann.
P.S. Bald folgen "richtige" Bilder

Tolle Feedbacks

So, nun sind auch wir im Rennen bei den Veranstaltungen – die Saison 2018 geht los!
Wie so oft, wenn unsere „Bonita“ auf Veranstaltungen erscheint, wird sie gestreichelt, unter die Lupe genommen (meist Männer, die auch irgendetwas restaurieren oder dies in ihrem Leben noch einmal tun möchten) oder auch gerne intensiv beäugt und fotografiert.
Rückblickend schrumpft dann doch, bei so viel tollem Feedback, das Gedächtnis für die stundenlangen Streicharbeiten, die blanken Nerven und die vielen Stunden Kopfkino.
Und wie bei allen anderen Babys „vergisst“ man/frau dann auch gerne mal den schmerzenden Rücken, die Unsicherheit bei den Entscheidungen und die vergossenen (Wut)Tränen.
Allerdings nur bis „Cheffe“ die Idee eines weiteren Foodtrailers/-bzw. truck hatte.
Der meint das ernst – und da kommt dann doch die Verspannung in den Nacken zurück!
OMG(!) - ich bin gespannt wie das noch weiter geht mit dem Fuhrpark ...

Wochenmarkt in Friedberg

Gestern war der erster Tag auf dem Wochenmarkt in Friedberg.
Die Stadt wirkte noch etwas ruhig (wahrscheinlich durch die Osterferien) oder die Menschen trauen sich nicht aus dem Haus, da sie alle ungläubig dieses gelbe Ding da oben am Himmel mit blauem Hintergrund beobachten – natürlich hinter dem sicheren Fenster.
Hallllloooo der Frühling ist da und wir auch – jetzt jeden Mittwoch auf dem Wochenmarkt ab 8.00 Uhr mit Dinkelwaffeln (bis der Teig zu Ende geht) und Sandwich im Glas (vegetarisch und fleischig) und ab ca. 11.15 Uhr gibt’s einen regionalen Mittagstisch mit Wetterauer Kartoffeln, die, wie Oma Lisbeths Rezeptkladde verrät, gestampft sind im Monat April, mit Rohkost und Dip, dazu wahlweise Hackfleischbällchen vom Landmetzger Strebert.
Kommt vorbei in eurer Mittagspause, wir kochen mit Herz und Leidenschaft – auch gerne für euch.

Ungeduldiges Pferd im Stall

Oh Mann es ist immer noch so kalt und ungemütlich – so langsam wird unser Pferd ungeduldig im Stall und will endlich unter die Leute ohne Schnee und Eis.
Die letzten vier Wochen in Kurzform:

  • Hänger nicht vom Fleck bekommen, da Schnee und Eis behinderten!
  • Veranstaltung mit eingefrorenen Wasserbehältern im Handwaschbecken!
  • Mit dickem Kopf, laufender Nase und Eisklumpen an den Füßen nach 6 Stunden wieder zuhause gewesen.
  • Durch das Salz auf den Straßen hat unsere „Bonita“ nun ein wenig Rostflecken abbekommen.
    (Chef findet es furchtbar – Chefin findet es charmant, da nun der individuelle Shabby chic vorhanden 😊)

Hausgemachtes - serviert in eisiger Kälte

Dritte Woche Gewerbepark Herborn – und schon wieder Frost.
Fünf Stunden in dieser Kälte und man/frau fühlt sich wie nach einem ganzen Tag Skifahren - frische Luft und Sonnenschein ... toll!
Guter, leckerer Eintopf - fast schon „Hütten Feeling“!
Eisiger Wind und stundenlang an einem Platz stehen in der Kälte, puh ... gewöhnungsbedürftig.
Anschließend wieder zuhause will jeder vom Team freiwillig spülen: warmes Wasser taut die Hände auf 😊 Und ... wir schaffen das!!!
Auch 2018 wird es irgendwann Frühling und Sommer und dann stellen wir uns an dem heißesten Tag des Jahres einfach diese kalten Hände und Füße virtuell wieder vor.
P.S. Back to the basics: ein warmes Plätzchen am Ofen und ein heißer Tee, einfach göttlich – mehr braucht es nicht zu sein!

Background Arbeit

Jetzt geht es zur Auswahl des Geschirrs und der Rezepte für den wöchentlichen Einsatz.
Zur Auswahl stehen bei den Rezepten:
Kartoffelstampf aus Oma Lisbeths Kladde, Mini Kartoffelklöße, ... jeweils mit saisonalen Soßen und Sandwiches mit guten Zutaten vom Landmetzger Strebert ... ohh das wird schwer bei der Wahl. Mal schauen was die Probeesser so sagen .-))
Bio Einweggeschirr ist auch ein Thema und nicht einfach auszuwählen.
Am schönsten ist für mich das Palmblattgeschirr (nur schade, dass man es als Gastronom nicht zwei, dreimal verwenden darf – obwohl abwaschbar) allerdings ist das definitiv zu kostenintensiv, Bagasse (Zuckerrohr) ist auch schön und in vielen Formen erhältlich. Auf keinen Fall geht für uns Plastik! Das braucht heute nicht mehr sein, da es gute, (wenn auch etwas teurere) Alternativen gibt.
Ganz klar: bei gebuchten kleineren Veranstaltungen kommen Glas und Porzellan zum Einsatz ... bei Festivals oder ab 50 Personen wird es dann schwierig mit dem Transport, spülen bzw. „Take Away“.

Aus der Idee wurde Realität - Der erste Auftritt

Ups, der letzte Blogeintrag ist schon ein paar Tage her – dafür wurden in den letzten zwei Wochen ca. 10 Kilo Kekse, 5 Knusperhäuschen und ein Adventskranz aus Lebkuchen- und Keksteig im Warmen(!)hergestellt.
Okay, jetzt zu „Bonita“ ... der erste Einsatz in Bad Nauheim war zwar kalt, zugig und ab der dritten Stunde regnerisch, dafür hatten wir eine tolle Stimmung beim Waffelessen, der Bratapfelpunsch kam auch super an (das Rezept hatten wir in der GenussScheune selbst kreiert und hätten mindestens einmal einen Franchisepartner gewinnen können 😊)
P.S. Wir sammeln gerade Erfahrungen und eine davon ist definitiv: Wir wissen jetzt warum die Streetfood Festivals in der wärmeren Jahreszeit oder in Kalifornien so beliebt sind!!!

Zweimal Premiere: Landfood unterwegs zum Autohaus Marnet in Bad Nauheim ...

... heißt es am Samstag, den 25. November 2017 von 10 – 15 Uhr!
Das Autohaus Marnet stellt an diesem Tag den neuen T-Roc vor und wir stellen unsere „Bonita“ daneben 😊
Wie ist es dazu gekommen? - denn immerhin hatten wir ja einigen Motor-Ärger mit unserem Tiguan. Ihr erinnert euch? An dieser Stelle möchte ich auch mal loben. Dieses Autohaus hat einen erstklassigen Service, wie wir netterweise erfahren und erleben durften. Kurze Rede: Wir haben uns gut verstanden, sind nun dort VW-Kunde und die Geschäftsleitung hat uns spontan eingekauft für die T-Roc Veranstaltung. Das bedeutet eine Doppelpremiere und die will gebührend gefeiert sein.
Also auf zum Autohaus Marnet in die Friedberger Strasse 98 – 102 ...
... wir unterstützen mit frisch gebackenen Waffeln und einem leckeren Bratapfelpunsch die Verhandlungsgespräche und Besichtigungsrunden.
P.S. und eine weitere Überraschung wird es auch bald geben – aber das verraten wir erst in ein paar Tagen – schließlich ist noch nicht Weihnachten!

Noch immer nicht ganz trocken hinter den „Ohren“ ...

„Alles nur Anfangsschwierigkeiten!“ – Das kriegen wir die letzten Tage öfter zu hören.
Stimmt das? Ich hoffe es. Am Samstagabend haben wir in der Dunkelheit alle Ecken und Ritzen von innen beleuchtend durchforstet und wo sich außen ein Lichtstrahl zeigte, klebt jetzt ein Pflaster drauf. Also noch einmal nacharbeiten ... Erst einmal gab's einen Regenponcho!
P.S. Ist wohl ein ganz schön störrisches Pferd im Anhänger gewesen – scheint kräftig ausgetreten zu haben!!!
P.S.S. Diese Woche kommt das Gesundheitsamt und überprüft den Anhänger auf hygienische Tauglichkeit – bin gespannt was er sagt!?

Feuertaufe bestanden – Wasserprobe ... nicht!

Es hätte ja auch einfach mal etwas direkt und ohne nachbessern funktionieren können, oder?
Nein, da oben(!) hat jemand anderes im Sinn und denkt sich bestimmt, wenn sich zwei Verrückte so einen Oldtimer auf die Fahne auch noch schreiben wollen, dann sollen sie auch gefälligst dafür rackern.
Zum Beispiel am Sonntagmorgen um 8.30 Uhr bei Regen eine Plane komplett über den Anhänger zerren und ca. 5 Liter Wasser innen aufwischen ...
P.S. Dazu gibt es jetzt mal kein Bild, da der Hänger zu schnell wieder ins Trocknen gezogen wurde und jetzt nachgebessert wird, bevor wir ein Aquarium draus machen können!!!

Ins "Blaue" geplant ...

... wird jetzt in der Feinarbeit. Wenn nicht genau fest steht wie die Arbeitsabläufe sind ist die Küchenplanung echt schwer. Da kann auch kein Fachmann helfen.
Auf jeden Fall gibt es keine Friteuse (!) und vor allem: flexibel soll´s sein.
Für geschlossene Gruppen möchten wir bis zu drei Gänge anbieten können (z.B. hausgemachte saisonale Suppe oder Tapas, Sandwich mit tollen Toppings, fleischig und auch die vegetarische Variante und zum Schluss ein Dessert im Glas oder eine Schokoladenverköstigung vielleicht? Klingt erst einmal viel – ist aber alles machbar mit Struktur und Organisation.
P.S: Im Mittagsgeschäft werden wir uns auf eine schnelle, frische, regionale Küche konzentrieren (mit süßem Abschluss nach Bedarf). Das braucht sicherlich noch etwas Überlegung und vor allem Feedback von den Kunden. Hat schon jemand Ideen oder Wünsche? Schreibt uns gerne ab sofort.
P.S.S: Gestern Nachmittag wurde das angepeilte Ziel erreicht: Bonita ging für ein „Bierchen“ an den Start. Okay es blieb nicht beim Bierchen! Suppe und Heißgetränk inklusive. Seht selbst ...

Der Lack muss ab!

Nach etlichen Versuchen, hoffnungsvollen Ansätzen, schlaflosen Nächten und heiß gelaufenen Telefonhörern ist es jetzt besiegelt: Der Lack muss einfach wieder ab von den Dichtungen (Grrr).
Also: ... in mühevoller Kleinarbeit, mit Wut und Tränen im Bauch, wunden, schmerzenden Fingern tun wir unser Bestes und ziehen den Lack manuell wieder runter.
Was soll ich sagen: „Wenn du die Energie hast dich aufzuregen, dann nutze die Energie für etwas Sinnvolles zum Abreagieren.“
Das liest sich jetzt leicht und bevor ihr beim Lesen nun den Hut zieht vor so viel Ausdauer und „Demut“ ... ICH HABE DREI PÄCKCHEN TASCHENTÜCHER INNERHALB DER ERSTEN STUNDE IM TAL DER TRÄNEN VERBRAUCHT!!!

P.S.: Egal wie die Woche lief: Heute kommt „Bonita“ nach Hause in den eigenen Stall. Machen wir halt hier mit Taschenlampe weiter. Hinsetzen und ausruhen (und mal heulen, okay); Aufgeben – Nein!

Unser "Baby" wird gepudert ...

... manchmal treten Herausforderungen der besonderen Art auf!
Das ist jetzt echt nicht wahr – oder leider doch? Alles richtig gemacht, fertig gestrichen und ... die Farbe trocknet nicht auf den Dichtungen. Ist es zu kalt, war es zu früh, geht das nicht, haben wir einen Denkfehler gemacht? Ganz egal, mir ist zum Heulen zumute, ich sehe mich schon den ganzen Mist(!) rauskratzen. Sechs Wochen Arbeit für die Katz???
Besser, mir begegnet die nächsten Stunden keiner, sonst vergesse ich den guten Teil meiner Kinderstube.
...
Nachtrag am 20.10.17
Ein Strohhalm: Mit Tante Google diese Idee: Babypuder drauf, das zieht angeblich die Feuchtigkeit aus der Farbe. Ich hoffe das klappt!!! Werden wir nach dem Wochenende sehen.
Oh Mann, das glaubt einem keiner, oder?

Es läuft wieder ...

Eher gesagt rollt wieder auf eigenen Rädern.
Noch ganz verhalten, damit „Bonita“ sich daran gewöhnen kann.
Und Boden hat sie auch schon unter den Füßen bekommen, yeah ...
Also die vergangene Woche hat sich echt mal sichtbar (!) was getan.
Wir haben auch alle frei verfügbaren Hände zum Pinseln eingesetzt – einschließlich die unserer Rentneroma 😊. Ebenso dem Veterinäramt das Vorhaben vorgestellt und dabei versichert, dass ganz bestimmt auch keine Pferde mehr damit in Zukunft transportiert werden.
Anstrengend ist jedoch das Gedankenkarussell - kennt bestimmt jeder: du bist müde, gehst ins Bett und …. diese Schleife dreht sich. Nach ein paar wenigen Stunden dann: „Good morning – let the stress begin!“
So nun geht’s erst einmal zum Streetfood Festival in Gießen, bisschen die Luft schnuppern - Sonne satt dieses Wochenende.

Bin gespannt wie´s weitergeht ...

Erst einmal geht’s mit dem Pinseln weiter – hilft ja alles nichts!
Das Budget ist jetzt schon überzogen, Aufträge noch nicht geordert – klar, weiß ja auch noch niemand hier in der Wetterau, dass es bald eine wunderschöne „Bonita“ gibt.
Die passende Homepage ist in Arbeit.
Von klassisch bis verrückt - diese Ideen kreisen in unseren Köpfen:
Regionale Suppenküche im Winter (dazu vielleicht Waffeln oder Kaiserschmarrn) / Frischeküche, Tapas und Sandwiches im Frühling und Sommer oder auch mal eine Candy- oder Sektbar, eine Weinstation?
Auf jeden Fall gibt es die guten Wetterauer Produkte und Erzeugnisse, mit Transparenz gekocht (die Lieferanten werden genannt), saisonal und vor allem mit viel Liebe hergestellt!
Vielleicht dauert es noch ein wenig länger als gedacht bis wir auf dem Markt tatsächlich erscheinen (soll ja auch eher Slowfood werden)… und wahrscheinlich sind noch nicht alle Hürden geschafft… doch wir lassen uns nicht mehr unterkriegen, Bonita wird nicht im Garten verkümmern!
Wenn ihr wollt, werdet ihr sie in der Wetterau in 2018 kennenlernen.
Bin gespannt wie´s weitergeht… auf jeden Fall geht es hier nächste Woche weiter.

Und wenn du denkst da is´ nix mehr ...

... kommt doch noch von irgendwo mindestens ein Hammer her:
An dieser Stelle mal einen netten Gruß an alle Handwerker, die ein Handy besitzen und damit anscheinend noch nicht umgehen können: Da gibt es ein Knöpfchen, um den AB abzuhören, anschließend könnte man zurückrufen. Oder besser noch wie versprochen vorbeikommen und die besprochenen Arbeiten erledigen. Ich sage ja auch nicht, ja klar organisiere ich Ihre Geburtstagsfeier, kaufe anschließend die Zutaten ein und lasse mich nicht mehr sehen.
Dazu kommen noch neuere Beleuchtungsbestimmungen, die vor 45 Jahren anders waren, ebenso „alte“ Reifenbezeichnungen, die mit dem TÜV geklärt werden müssen.
Aber der größte Hammer ist das Auto, welches den Anhänger zieht oder eher ziehen sollte:
Motorschaden – mit drei Jahren und 4 Monaten!!! Und der Hersteller redet sich um die Kulanz.
Soll das etwa alles eine Prüfung für uns sein? Tolle Idee – wer sich so was ausdenkt, bitte mal persönlich melden, ich hätte da ein Wörtchen mitzureden wollen!

„Farbe“ bekennen für Bonita!

Jetzt ist es raus – wir nennen sie schon liebevoll Bonita (vielleicht doch eher eine Idee unseres Unterbewusstseins, damit wir dranbleiben!).
Nun gibt es kein Zurück mehr, denn die ersten dicken Rechnungen für den Umbau sind bezahlt.
Peter und ich geben beide zu (je nach Tageslaune und unabhängig voneinander), dass wir schon den Tag des Pferdeanhängerkaufs oft bereut hatten.
An dieser Stelle plaudere ich mal aus dem Nähkästchen unserer Gedanken:

  1. Die „Huddel“ hätte im Garten stehen können und wäre bei Bedarf als Transporter für Gartenabfälle benutzt worden.
  2. Einfach langsam verrosten lassen und bis dahin ein Unterstellplatz für Gartenmöbel.
  3. Deckel abflexen und ein Hochbeet draus machen
  4. Ein Spielplatz für eventuelle Enkelkinder (dauert bestimmt noch)
  5. Weiterverkaufen – sollen sich andere ärgern!

Aber jetzt geht’s endlich bergauf, die Farbe ist gekauft und wir pinseln, pinseln, pinseln.

Wie soll´s denn nun am Ende aussehen?

Wir machen uns nun an die strukturierte Arbeit.
Gar nicht so einfach sich vorzustellen, wie es einmal am Ende aussehen soll.
Oder auch wie der zukünftige Arbeitsplatz am Ende gestaltet ist.
Wichtig an dieser Stelle sich in die Situation einzufühlen, sich im Gedanken alles durch zu spielen und dann auf Papier zu bringen. Das ist anstrengend – wenn ich im Garten arbeite, sehe ich wenigstens meine Erfolge!

Wieder Schweißarbeit ...

... nur nicht mehr von uns. Die „Huddel“ ist nun beim Metallbauer und bekommt eine richtige Klappe und zwei „Stalltüren“.
Endlich mal Arbeit delegiert – was leider nicht bedeutet, dass wir Urlaub machen oder gar eine Pause. Selbst schuld – haben wir uns eigenhändig ausgesucht!
Derzeit jonglieren wir zwischen Hochzeiten und Veranstaltungen in der GenussScheune gestalten, Arbeitsschritte zu strukturieren und Handlangeraufgaben zu erledigen.

Der Lack ist ab ...

... nun ist er nackt – und ganz sauber, da sandgestrahlt.
Nur leider nicht für lange, denn es hat geregnet! Jetzt weiß ich es: ein ungeschütztes Fahrzeug, frisch gesandstrahlt braucht nur etwas Feuchtigkeit und schon gibt es diese unbeliebten braunen Stellen.
Und was kommt jetzt?

Am besten die Scheuklappen erst einmal ab ...

... und sich auf alles gefasst machen! Einschließlich gaaaaaaaaaaanz vieler Stunden harter Schweißarbeit (man/frau hat ja sonst nichts zu tun). Es sollte ein Slowfood Projekt werden – aber so slow in der Vorarbeit nun auch wieder nicht.
Okay Weihnachten dauert noch ca. viereinhalb Monate – bis dahin wird das ja wohl mit Unterstützung zu schaffen sein. Erst einmal zuversichtlich sein.

Welcher (ups) kam auf so eine bescheidene(!) Idee ...

... und kauft so einen herunter gekommen Anhänger mit der Vorgabe: „Da machen wir jetzt was Tolles draus“.
Dazu gibt es nur eins zu sagen: Wenn ein Perfektionist (Chef) und eine Kreative (Chefin) mit solch unterschiedlichen Ansätzen an solch ein verratztes Projekt heran gehen, dann gibt es viele Beulen und jetzt meine ich nicht nur die am Hänger! Oh Mann, wo fängt man denn da am besten an?
Erst einmal alles raus lautet die Devise. Wirklich alles? Und wie hält das Ding dann zusammen?
Die ersten Überraschungen inklusive!!!

Manchmal fallen Entscheidungen wie Dominosteine ...

... und die Vorgeschichte war so:
Eines Tages (während einer Veranstaltung im Juni 2017 in der GenussScheune) standen Chef und Chefin in der Küche und unterhielten sich über die Zukunft. Dabei kam heraus, dass einer der beiden schon lange eine Idee im Kopf hat und diese nun auch endlich mit 50(!) umsetzen wollte.
Gesagt – getan. Ein fast genauso alter Pferdeanhänger, ursprünglich aus „Old“ England, total verbeult und absolut restaurierungsbedürftig fand den Weg im Juli 2017 zu uns nach Weckesheim.
Die Idee: „Wir bauen daraus einen Streetfood Verkaufswagen, mit regionalem Angebot, zu mieten bei uns in der GenussScheune und zu finden bei Festivals oder ... (hier kommt noch was in den nächsten Wochen :-))